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Jatrophaprojekte von BioKing

 

Alle Bilder von Reinhard Henning www.Jatropha.de

 

Gesellschaftsentwicklung

Ein wichtiges Anliegen der BioKings-Philosophie ist die nachhaltige Gesellschaftsentwicklung unter besonderer Berücksichtigung ökologischer Aspekte. BioKing Inc. importiert aus der dritten Welt Jatropha-Samen und Öle. Für diese Länder ist das ein wertvolles Exportprodukt für den Weltmarkt. Der erzielte Gewinn hilft ihnen eine nachhaltige Zukunft aufzubauen. BioKings Ölbaum-Plantagen-Projekte basieren hauptsächlich auf zwei Pflanzen: Jatropha (Purgiernuss) und Pongamia. Diese produzieren ölhaltige Samen, die zur Ölgewinnung gepresst werden. Der zurückbleibende Press-Kuchen wird zusätzlich als Brennstoff oder als Dünger verwendet.

 

Jatropha Farm in Mali

Jatropha Farm in Mali

 

Jatropha curcas (Purgiernuss)

Jatropha ist ein Busch und wächst in Regionen rund um den Äquator. Diese Pflanze stellt kaum Ansprüche an seine Umgebung, darum kann Jatropha in Gegenden wachsen, in denen andere Pflanzen eingehen, weil die Standorte zu trocken sind oder weil die Böden durch menschliche Nutzung ausgelaugt wurden.
In der Geschichte wurden viele Teile der Jatropha-Pflanze durch einheimische Kulturen genutzt. Das Öl kann sogar für medizinische Anwendungen, als Schmiermittel oder als Brennstoff verwendet werden. Da Jatropha giftig ist, wird es nicht von Ziegen oder anderen Tieren gefressen. Wachstum, Ernte und Verarbeitung von Jatropha bietet eine Vielzahl von Arbeitsplätzen für die lokale Bevölkerung. Aus diesem Grunde presst BioKing das Öl aus den Samen im Herkunftsland und verarbeitet es auch dort in den Biodieselanlagen zu Biodiesel. Ein anderer Vorteil ist die Nutzung des Presskuchens durch die lokalen Kommunen vor Ort.

 

Soziale Verantwortung

BioKing verfolgt eine dreifache Grundlinie: Menschen, Umwelt, Gewinn (People, Planet, Profit). Diesem Konzept folgend heißt nachhaltige Entwicklung - Werte in drei Dimensionen erschaffen:
Menschen         die soziale Auswirkung von Unternehmenstätigkeiten auf Menschen
im Unternehmen und außerhalb des Unternehmens
Umwelt             die Auswirkung von Unternehmenstätigkeiten auf die Umwelt im weitesten Sinne
Gewinn             die Auswirkung erhöhter ökonomischer Werte
Das „dreifache-Grundlinien-Konzept“ sagt aus, dass das dieser Weg der Geschäftsführung zu einem dreifachen Gewinn führt: Profit für die Gesellschaft, Profit für die Umwelt und ausreichenden (nicht maximalen) Profit für das Unternehmen. Mit anderen Worten: Das Führen von Geschäften auf nachhaltigem Wege schafft Werte für die Gesellschaft als Ganzes, für die Umwelt  und für die Konsumenten, für die Angestellten des Unternehmens und für Außenstehende. Das Unternehmen seinerseits kann durch nachhaltige Unternehmenspolitik eine Menge erreichen: Kostenreduktion, ein Marketing-Profil und einen attraktiven Ruf auf dem Arbeitsmarkt, während Gesellschaft und Umwelt gleichermaßen profitieren.

 

BioKing glaubt daran Richtiges gut zu tun.

 

Warum Afrika?

Der afrikanische Kontinent ist mit 29 Millionen m² fast so groß ist wie Asien, dafür aber im Vergleich relativ spärlich besiedelt. Afrika ist ein Kontinent mit spektakulärem Naturreichtum und hat zahlreiche Regionen mit idealen klimatischen Bedingungen für den Anbau von Jatropha. Mehr als die Hälfte des Landes in Afrika erscheint passend für die Kultivierung von Jatropha.

Der spezifische Verbrauch und die Effektivität des Öles von Jatropha curcas sind höher als die von Dieselkraftstoffen. Es wurden Tests mit Kokusnuss, Palmen, Erdnüssen, Baumwollsamen, Rapssamen, Sojabohnen und Sonnenblumenkerne durchgeführt, die zeigen, dass die geringsten Abgasemissionen bei Rohöl von Kokusnuss und Jatropha curcas auftraten.

 

In Afrika sind über 1. 080 Million Hektar Land für den Anbau von Jatropha curcas geeignet

50%

Mehr als 50% der Fläche Afrikas hat das richtige Klima zum Jatropha Anbau

 

Weitere 580 Millionen Hektar Land könnten nutzbar gemacht werden, was 1.660 Millionen Hektar für den Anbau von Jatropha curcas bedeuten würde.

Auf der Landkarte von Afrika repräsentieren die dunkelgrünen Gebiete die wichtigsten Jatropha-Anbaugebiete in Afrika. Diese Gebiete umfassen über 1.080 Millionen Hektar bzw. 10,8 Quadratkilometer und sind ideal geeignet, da der jährliche Durchschnittsniederschlag 800 mm überschreitet und die geringste Temperatur im kältesten Monat mehr als 2 Grad Celsius beträgt.

Die hellgrünen Gebiete auf der Landkarte sind Regionen mit einem jährlichen Durchschnittsniederschlag von über 300 mm und die Mindesttemperaturen bleiben im kältesten Monat über 2 Grad Celsius. Diese Gebiete umfassen über 580 Millionen Hektar, bzw. 5.8 Millionen Quadratkilometer, und sind dementsprechend ebenso Regionen, die für das Wachstum von Jatropha geeignet sind.

In über 50% des afrikanischen Landes finden wir das richtige Klima für das Wachstum von Jatropha.

 

Wie viel Gewinn pro Hektar lässt sich mit Jatropha im Jahr erzeugen?

Wie der Tabelle zu entnehmen ist, beläuft sich der Ertrag pro Hektar und pro Jahr auf 8 Tonnen Jatropha-Samen, die ihrerseits 30% Öl enthalten. Bei einem Preis von $320 (US$) pro Tonne bedeutet das einen Verkaufswert von $768 für Jatropha-Rohöl pro Hektar und Jahr. Mit potentiell gleichem, oder höherem Wert ist der Ertrag an Glycerin aus den Jatropha-Samen. Bis zu 7% der Samen bestehen aus Glycerin, welches sich für bis zu $2.000 Tonnen verkaufen lässt. Das ergibt einen möglichen Verkaufswert von Glycerin von bis zu $1.120 pro Hektar und Jahr, oder einen absoluten Verkaufswert (Glycerin plus Rohöl) von bis zu $1.188 pro Hektar und Jahr. Man stelle sich vor, wenn nur 3% der Landfläche Afrikas, die für den Anbau von Jatropha nutzbar gemacht werden könnte, auch tatsächlich mit Jatropha bepflanzt werden würden, würden bei einem Ertrag von 8 Tonnen pro Hektar und Jahr bei einem Ölgehalt von 30% eine Produktion von 119 Millionen Tonnen Jatropha-Rohöl pro Jahr bedeuten.

Das Glycerin – das 7% der 119 Millionen Tonnen ausmacht – würde einen verkaufbaren Zusatz von 8,366 Millionen Tonnen erzeugen. Glycerin ist tatsächlich ein wertschöpfendes Produkt. Bei der Nutzung von nur 3% der Flächen in Afrika, die potentiell für den Anbau von Jatropha genutzt werden könnten (und die auch tatsächlich mit Jatropha bepflanzt würden), basierend auf einem Jatropha-Rohölpreis von $320 pro Tonne und einem Verkaufswert von Glycerin über $2000 pro Tonne würde ein absoluter Verkaufswert von $ 55 Billionen pro Jahr erzielt werden können.

Der Prozess der Verarbeitung des Rohöls zu Biodiesel in Afrika würde einen zusätzlichen durchschnittlichen Verkaufsgewinn von 15% bedeuten. Bei diesen Verkaufswerten sind weitere Nebenprodukte von Jatropha noch nicht mit einbezogen. Die meisten afrikanischen Länder sind abhängig vom Öl und der Handel mit anderen Ländern könnte bei der forcierten Nutzung von Jatropha reduziert werden.

 

Mach mit bei der BioKing-Ölbaum-Plantagen-Kooperative

BioKing, Inc. bildet die „Afrikanische Grüne Kooperative“ um Landwirten, Firmen und Kommunen eine einmalige Möglichkeit zu bieten, in der schnell expandierenden Industrie der grünen Energien, grünen Produkte und grünen Brennstoffe Partnerschaften zu bilden.
Landwirte bzw. Landbesitzer können nun ihr unproduktives, an Nährstoffen verarmtes Land in wertvolle, kommerziell nutzbare BioKing-Ölbaum-Plantagen umgestalten.

Die Mitglieder der Kooperative liefern die eingeholte Ernte samt verbleibender  verwertbarer Biomasse an BioKing-Ölbaum-Plantage und haben dafür bis zu  50% Anteil an dem Netzwerkprofit.

BioKing-Ölbaum-Plantagen werden die Mitglieder dieser Kooperative mit Anbau- und Erntezubehör ausstatten. Die Bäume können im kommerziellen Anbau oder auch als schützende Hecken – „lebende Zäune“ – gepflanzt werden. Sie haben das Land und wir liefern alles andere, inklusive Biodieselanlage, Jatropha-Setzlinge, gebräuchliche Wachstumsdünger und jegliches Anbau- und Erntezubehör.

 

Jatropha und Entwicklungshilfe für erneuerbare Energien

 

Die Firma BioKing Inc. fabriziert und verkauft Maschinen und Ausrüstung zur Herstellung von Biodiesel für Dieselmotore. BioKing fördert damit die Einführung erneuerbarer Energiequellen weltweit.

Reduzierung des Treibhauseffektes

Kohlenstoffdioxid, CO2, ist ein Treibgas, das in der natürlichen Atmosphäre der Erde vorkommt. Die menschlichen Aktivitäten während der letzten 200 Jahre, vor allem durch die Verbrennung von großen Mengen an fossilem Brennstoff, haben zu einer bedenklichen Zunahme des CO2-Gehalts der Atmosphäre geführt. CO2 vermindert neben anderen Gasen die Abstrahlung von Wärme ins Weltall; die Atmosphäre erwärmt sich und die durchschnittliche Temperatur steigt.
Der Effekt ist bekannt als der Treibhauseffekt: die Erdtemperatur steigt. Mögliche Konsequenzen sind Änderungen des Klimas auf der Erde und das Schmelzen der Pole. Um diese Wirkung zu stoppen, ist die Reduktion von der CO2-Ausschüttung durch menschliche Aktivitäten lebenswichtig. Der größte Teil der CO2-Produktion wurde verursacht durch die Industrie, Haushalte, Transporte, usw. Es ist daher sinnvoll, nach einer Verringerung der CO2 Ausschüttung in diesen Bereichen zu suchen. Neben der Energieeinsparung ist die Nutzung von nachwachsenden Brennstoffen eine viel versprechende Option. BioKing Inc. kann einen großen Beitrag zu diesem Ziel leisten.

 

Bewertungen eines Jatropha-Projektes:

1 ha hat ungefähr 1.600 Pflanzen, welche jede nach 7 Jahren um die 200 kg Biomasse erzeugt hat – Wurzeln eingeschlossen. Die Trockenmasse beträgt um die 25%. Das ergibt eine Biomasse von 80 Tonnen Trockenmasse pro Hektar.
Etwa die Hälfte dieses Gewichts ist Kohlendioxid, d. h. 40 Tonnen. Eine Förderung gemäß dem Emmisionszertifikat (siehe: Potential uses of structured finance techniques for renewable energy projects in developing countries; United Nations 05.12.2005) zahlt zwischen 3 und 4 US $ pro Tonne Kohlendioxid-Bindung, was 150 US$ pro ha entspricht. Wenn Sie eine Plantage mit 5.000 ha anbauen, können Sie auf Grund der Kohlenstoff-Absonderung mit einer finanziellen Hilfe von 750.000 US $ rechnen.

 

Ägypten

Jatropha-Pflanzung in Ägypten


Jatropha curcas           

Jatropha curcas ist kein Unkraut. Es verbreitet sich nicht selbst, sondern muss gepflanzt werden.
Die Pflanze gedeiht gut mit mehr als 600 mm Niederschlag pro Jahr und überlebt lange Dürreperioden. Mit weniger als 600 mm Niederschlag pro Jahr kann die Pflanze nur unter speziellen Bedingungen, wie auf den Inseln von Kapp Verde, überleben. Der Niederschlag beträgt dort nur 250 mm pro Jahr, aber die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch.
Bei Frost geht Jatropha ein. Sehr leichten Frost kann Jatropha zwar überleben, verliert dann aber alle Blätter. Die Samenproduktion wird dadurch möglicherweise stark zurückgehen.
Das Jatropha-System ist ein integriertes landlwirtschafliches  Entwicklungssystem: der Bau von Jatropha-Hecken zum Schutz der Gärten und Felder gegen umherwandernde Tier, die Nutzung des Öls aus den Samen für die Seifenproduktion, für das Feuern und Kochen, sowie für Brennstoff in speziellen Dieselmotoren.
In diesem Fall beinhaltet das Jatropha-System vier Hauptaspekte der ländlichen Entwicklung:

  • Förderung der Frauen (lokale Seifenproduktion)
  • Verringerung der Armut (Schutz der Ernte und Verkauf der Samen, des Öls und der Seife)
  • Kontrolle der Erosion (das Pflanzen von Hecken)
  • Energieeinsparung im Haushalt und den Maschinen in der Landwirtschaft.

Der offensichtliche Vorteil von diesem System ist, dass alle weiterverarbeitenden Verfahren mitsamt allen Wertschöpfungen in den ländlichen Gegenden und sogar in einem Dorf gehalten werden können. Es ist keine zentralisierte Vorgehensweise (wie in der Baumwollindustrie) nötig.

  • Die Jatropha-Pflanze wird als Heilpflanze verwendet;
  • Jatropha wird in Heckenform um Gärten oder Felder gepflanzt, um die Ernte gegen umherwandernde Tiere wie Rinder oder Ziegen zu schützen;
  • Jatropha-Hecken werden gepflanzt, um die Bodenerosion durch Wasser und/oder Wind zu verringern;
  • Jatropha wird gepflanzt um die Grenzen von Feldern und Heimstätten zu markieren;
  • Jatropha-Pflanzen werden als Schattenspender für Kaffeepflanzen in Cuba genutzt.

 

 

Jatropha in ausgewählten afrikanischen Ländern


Benin
Es gibt keine aktuellen Informationen. Aber Benin, früher Dahomey, exportierte in den Jahren um 1940 eine große Menge Jatropha nach Frankreich (Marseille), wo das Öl für die Fabrikation der berühmten  „Savon de Marseille“ (Marseiller Seife) benutzt wurde.
In den Jahren um 1990 begann der Direktor von CADER Herr Attakora in Natitngou im Norden von Benin eine Kampagne für die Verbreitung von Jartropha-Hecken in Nordbenin.
Ägypten
In der Wüste in der Nähe von Luxor wurde 2003 eine 5.000 Hektar große Jatropha-Plantage von einer englischen Biodiesel-Gesellschaft in Gemeinschaft mit der ägyptischen Regierung aufgebaut. Die Bewässerung erfolgte mit Abwasser.
Ethiopien
Im Süden von Ethiopien wird Jatropha in Form von Hecken benutzt. In Addis Abeba wurde eine Biodiesel-Gesellschaft gegründet, welche Jatropha für die Biodieselproduktion im großen Maßstab nutzen will.
Ghana – Alte Jatropha-Hecke umsäumt ein Feld
Eine private Firma startet ein großes Jatropha-Projekt. Es wird eine 250.000 Hektar große Jatropha-Plantage geplant. Zur Zeit ist nicht genau bekannt, wie der Stand der Entwicklung ist. Aus einem Bericht geht hervor, dass 100 ha Land bereits mit Jatropha  bepflanzt wurden, um Samen für die Ausweitung der industriellen Nutzung zu erhalten. Das Jatropha-Öl wird für die Produktion von Biodiesel genutzt.
Guinea (Conakry)
Guinea hat eine hohe Dichte von Jatropha-Bewuchs (überwiegend Hecken in der Gegend von Fouta Jallon). Aber es gibt keine Berichte über Aktivitäten oder Projekte.
Madagaskar
In den Jahren um 1940 exportierte Madagaskar Jatropha-Samen nach Marseille, Frankreich, als Rohmaterial für die Seifenproduktion („Savon de Marseille“). Es gibt dort immer noch eine große Anzahl an Jatropha-Hecken, aber ihre Samen werden mehr oder weniger nicht benutzt.
Mali
Die hohe Dichte der „lebenden Zäune“ aus Jatropha dient in Mali nicht nur der Kontrolle über umherwandernde Tiere; sie reduzieren ebenso die Bodenerosion durch Wind. In Mali gehört das Land den Männern. Aber die Frauen haben das Recht die Samen von der Hecke der Familie zu sammeln und sie zu verarbeiten oder zu verkaufen. Das Geld gehört dann ihnen. Sogar die Dörfer stellten ihnen Landstücke zur Verfügung, auf denen sie Jatropha für ihren eigenen Profit anpflanzen können.
                                                                                                     

Felder mit Testbearbeitung

Mozambique
In der ehemaligen portugiesischen Kolonie gibt es in einigen Gegenden große Populationen von Jatropha-Hecken. Das Wissen über die Jatropha-Hecken wurde von Mozambique aus nach Zimbabwe, Malawi und Zabia verbreitet.
Namibia
Es gibt einige Initiativen in Namibia, zumeist von weißen Farmern, Jatropha zu pflanzen. Aber das Klima erlaubt keine Jatropha-Anpflanzungen in großem Maßstab (der Niederschlag reicht nicht aus).
Senegal
Hohe dichte Jatropha-Hecken werden angebaut.
Süd Afrika
Der Agicultural Extension Service, KwaZulz-Natal, unterstützt sehr aktiv den Anbau von Jatropha in den Makarini-Ebenen, direkt südlich von Swaziland an der Küste vom Indischen Ozean. Dazu wurden Jatropha-Arbeitsteams gebildet, die ebenfalls öffentliche Feldtage organisieren.  
Sudan
Man findet Jatropha im Sudan in mehreren Gegenden, wie z.B. Khartoum State im Zentrum des Sudans, Kassala State im Osten und Kardofan State im Westen. Auf jeden Fall ist es in den südlichen Staaten besonders in Bahr El Jebel und Bahr El Gazal State ein sehr dominierendes Gewächs. In manchen Büchern über die Pflanzen im Sudan wird Jatropha als ein einheimisches Gewächs beschrieben. Die Bauern im Süden pflanzen Jatropha als Hecken an, um ihre Gärten und Felder zu schützen.
Tansania
Tansania hat hunderte von Hektar mit Jatropha bepflanzt, die nach wie vor gedeihen. Es liegt ebenfalls eine hohe Dichte von Jatropha-Hecken vor. Fast jeder Garten in den Dörfern ist von Jatropha-Hecken umschlossen und geschützt.
Uganda
Die Jatropha-Hecken wurden von den Ureinwohnern in Uganda (Westliche Nil-Province) angebaut. Aber sie werden ebenso von den Flüchtlingen in den Kamps gepflanzt, die eine landwirtschaftliche Existenzgrundlage auf minimalem Boden nutzen (0,3 bis 0,5 ha pro Person). Es scheint, als ob diese Menschen die Früchte der Jatropha-Pflanze nicht benutzen. Die Hecken wurden nur als Zäune benutzt.
Zambia
In Zambia, hauptsächlich in den Gebieten an der Grenze zu Mozambique, existieren eine große Anzahl von Jatropha-Hecken. Aber im Allgemeinen vernachlässigen die Einwohner die Nutzung der Samen. Die Hecken dienen als Schutz gegen Rinder.
Zimbabwe – Seife von Jatropha
Das Pflanzenöl-Projekt wurde 1996 erfolgreich in Makosa Mutoko, Zimbabwe, von BUN-Zimbabwe ins Leben gerufen. Gegründet von der Rockefeller Foundation, Australian Agency for International Development (AusAid) und der Royal Netherlands Embassy, soll das Pflanzenöl-Projekt Einkommen sichern, für alternative Dünger sorgen und eine ökologische Quelle für alternative Energie für die Landwirte bieten. Makosa ist glücklich die Ölpflanzen im Überfluss zu haben. Die Pflanzen wurden traditionell als lebende Zäune, oder Hecken benutzt, die um die Heimstädten und Gärten herum gebaut wurden. Sie heißen in vielen Teilen von Zimbabwe „jirimono“.

 

Weitere Bilder und Informationen finden Sie auf der Webseite von Reinhard Henning

www.jatropha.de

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